Hinweis: Das Programm der 4. KdTS wird in den folgenden Tagen immer weiter ergänzt werden, also schaut gerne ab und an rein. (Stand 12.05., Änderungen möglich)

Da wir uns dafür entschieden haben eine hybride Konferenz zu veranstalten, wird es sowohl analoge als auch digitale Programmpunkte geben. Alle Veranstaltungen, die mit „[digital]“ gekennzeichnet sind, finden analog statt und werden als Livestreams übertragen. Mehr Informationen und die Links werden folgen.

1. Tag

Freitag, 10.06.

ZeitAkademietheaterBewegungsraumStudiobühneKeller/ProbebühneDraußen/Kantine/alter Fundus
12:30 - 14:00Ankunft und Anmeldung
14:00 - 15:30Eröffnung der 4. KdTS [analog + digital]
15:30 - 16:30PauseMarkt der Möglichkeiten
16:30 - 18:00 VORTRAG
Psychische Gesundheit am Theater
[analog + digital, mit vorheriger Anmeldung]
18:00 - 18:30Pause
18:30 - 20:00MODERIERTE DISKUSSION
Kill the Studiumsfolklore
STUDENTISCHER AUSTAUSCH
20:00 - 20:30Pause
20:30 - 21:00Themensammlung
Open Space
21:00 - 22:00Open SpacesOpen SpacesOpen SpacesOpen SpacesOpen Spaces
Ab 22:00Get-Together
VORTRAG mit Christina Barandun (Dipl.-Theaterwissenschaftlerin, systemische Organisationsberaterin und Coachin für Kulturbetriebe, Trainerin für Führungskräfte und Teams, Autorin)
Psychische Gesundheit am Theater

In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in die aktuelle Strukturdebatte, in Reformbestrebungen innerhalb der Theaterlandschaft, organisatorische Bestrebungen wie beispielsweise ein betriebliches Gesundheitsmanagement und praktische Alltagstipps zum Erhalt der psychischen Gesundheit.


MODERIERTE DISKUSSION
Kill the Studiumsfolklore

Wann habt ihr euch das letzte Mal mit anderen Theaterstudierenden über die Strukturen im Studium unterhalten? Was läuft gut und was muss dringend verändert werden? Wir wollen euch einen Raum geben, in dem ihr euch dazu austauschen könnt und gemeinsam aus den Erfahrungen heraus ein Best Practice-Paper erstellen.


STUDENTISCHER AUSTAUSCH mit Sarah Weber

Endproben-Phase und die 24 Stunden eines Tages reichen vorne und hinten nicht aus für alles, das es zu erledigen gilt? Wann treibt Stress uns an und wann bremst er unsere Kreativität aus?
Diesen Fragen wollen wir uns aus psychologischer Perspektive in einem kurzen Input mit anschließender Diskussionsrunde annähern. Lernt dabei Neues zum Thema Flow und verknüpft im Gespräch mit den anderen eure eigenen Erfahrungen mit Erkenntnissen der Forschung!

Angehende Psychologin Sara Weber, selbst ADK-Absolventin der Theaterpädagogik (2015 - 2019), freut sich über die Gelegenheit, das Wissen aus beiden Studiengängen zu vereinen und gemeinsam mit aufstrebenden Kunstschaffenden über Einflussfaktoren der Arbeitsrealität auf psychische Gesundheit zu diskutieren.

2. Tag

Samstag, 11.06.

ZeitAkademietheaterBewegungsraumStudiobühneKeller/ProbebühneDraußen/Kantine/alter Fundus
10:00 - 11:00halbe Stunde Warm-upKaffee & Kippe
11:00 - 13:00WORKSHOP 1
(to be announced)
SKILLSHARING
Neurodiversität
13:00 - 14:30Pause
14:30 - 16:30VORTRAG
Triggerwarnungen
[analog + digital]
WORKSHOP 1
(to be announced)
16:30 - 17:15Pause
17:15 - 19:15SKILLSHARING
19:15 - 20:00Pause
20:00 - 20:30Themensammlung
Open Space
20:30 - 21:30Open SpacesOpen SpacesOpen SpacesOpen SpacesOpen Spaces
Ab 21:30Party im Tikibeat
WORKSHOP (Infos folgen in den nächsten Tagen)


SKILLSHARING mit Annika Westphal
Neurodiversität und Studiumsassistenz

Inklusion und Diversity ist jetzt, hier, in der Ausbildung und im Studium für alle Lernenden relevant. Denn die Umsetzung schaffen wir nur alle gemeinsam!
Meine Präsentation geht um die Mythen und die Realität von der Umsetzung von Assistenz im Studium – speziell auf Theater bezogen, denn ich habe auch schon Erfahrungen mit theaterwissenschaftlichen
und theaterpraktischen Praktika. Unter anderem vermittle ich in meiner Präsentation auch mein Wissen
aus meinen eigenen Erfahrungen.

Was ist Assistenz und was ist es nicht?
Ich habe eine Schwerbehinderung, bin angehende Studierende an der Freien Universität Berlin, und merke schon in meinem Kolleg: ich bin sehr erwünscht!
Gleichzeitig wachsen Mythen über Inklusion in unserer Lebensphase in meinem sozialen Umfeld: Sollte es nicht gerade jetzt, wo ich 28 werde, besonders viele Möglichkeiten in der Eingliederungshilfe
geben? Ein tolles Wohnheim, eine coole WG?
Nein, denn ich bin ein gymnasial-aufgeklärter und eigenständiger Mensch, und bin in der Lage, in gemietetem Wohnraum zu leben. Und welche Gruppenausflüge kann ich eigentlich noch mitmachen?
Ich bin nicht allein! Ich werde, wenn ich mich immatrikulieren kann, als Zweitwohnsitz in ein Studentenwohnheim ziehen, und werde an der FU Berlin eine Studiumsassistenz beantragen.

Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, diese Präsentation im Rahmen meiner Studiumsvorbereitung auf der
Konferenz der Theaterstudierenden 2022 halten zu dürfen.


VORTRAG mit Alena Fleischmann (Psychologiestudentin und Schauspielerin)
Triggerwarnungen

Theater soll oft Emotionen, inneren Konflikt und Auseinandersetzung mit Vorstellungen und Ideen hervorrufen und bespricht deshalb manchmal Themen, die aufwühlend, beunruhigend oder unangenehm sind. Dies kann für Menschen mit traumatischen Erfahrungen oder psychischen Erkrankungen aber über unangenehme Gefühle herausgehen und im schlimmsten Fall zu Flashbacks, intrusiven Gedanken, Retraumatisierung, Suizidgedanken oder anderen schwerwiegenden Symptomen führen. Um aber für diese Gruppe an Menschen offen zu bleiben und sie nicht kategorisch auszuschließen, können Inhalts- und Triggerwarnungen genutzt werden. Wofür sie genau dienen, wie man sie formuliert und was man tun kann um sie eventuell gar nicht zu benötigen geht es in diesem Vortrag.
Zu mir: Ich bin 24 Jahre alt, nutzte die Pronomen sie/ihr, habe einen Bachelor in Psychologie (der Master ist gerade in Arbeit) und arbeite als Sozialarbeiterin mit psychisch kranken Menschen. Zu dem bin ich aber auch in der Theater- und Filmwelt unterwegs als Schauspielerin, Produktionsassistenz und psychologische Beraterin. Diese Mischung aus Interessen hat bei mir zu einer starken Auseinandersetzung mit dem Thema Inhaltswarnungen und Darstellungen von Themen rund um psychische Erkrankungen in Filmen und auf der Bühne geführt.


SKILLSHARING mit Çağla Şahin
Warum ich bei mentaler Erschöpfung das gleiche Recht habe Zuhause zu bleiben, wie bei einem gebrochenen Fuß.

Das Studium in bildender und darstellender Kunst ist ein Geschenk, nicht wahr? Wir alle sollten dankbar sein, dass wir das, was andere auch schon immer machen wollten, lernen dürfen. Wir sollten ignorieren, wie es uns damit geht, denn diese Chance haben ja nur wir und eine Handvoll andere Menschen bekommen. Also durchhalten, wenn es emotional erschöpfend wird oder die mentale Gesundheit in sich zusammen bricht. Wir reißen uns zusammen.
In diesem Skillsharing möchte ich, Çağla, allerdings mit euch teilen, was passiert, wenn man sich nicht mehr zusammen reißen kann oder will. Was passiert, wenn die eigenen mentalen Grenzen eben doch wichtiger sind, als die Dankbarkeit für das Studium und warum ihr bei mentaler Erschöpfung das gleiche Recht habt, Zuhause zu bleiben, wie bei einem gebrochenen Fuß. Ich teile mit euch meine Erfahrungen mit dem Studium, gebe euch Ratschläge, wie ihr besser mit euch selbst und auch wie ihr mit Betroffenen von mentaler Erschöpfung umgehen könnt. Alles nicht mit einem psychologischen Hintergrund, dafür aber mit einem persönlichen.

3. Tag

Sonntag, 12.06.

ZeitAkademietheaterBewegungsraumStudiobühneKeller/ProbebühneDraußen/Kantine/alter Fundus
10:00 - 11:00Kaffee & Kippe
11:00 - 13:00WORKSHOP 2
(to be announced)
13:00 - 14:00Pause
14:00 - 15:30WORKSHOP 2
(to be announced)
How to JEN
15:30 - 16:00Pause
16:00 - 16:45Abschluss der KdTS
danachAusklingen und Abreise
WORKSHOP (Infos folgen in den nächsten Tagen)


How to JEN